Wenn man als Agentur neue Räumlichkeiten bezieht und die Website relauncht, dann müssen selbstverständlich auch neue Visitenkarten her. Klar hätten wir die auch einfach online bestellen können, das war uns aber zu langweilig. 08/15 kann schließlich jeder... Also hat uns Johannes von Handgedrucktes an einem Samstag Anfang März zum Druckworkshop in seine Werkstatt eingeladen. Als leidenschaftlicher Hobby-Drucker hat er dort nämlich alles, was man zum Selberdrucken braucht.

Druckworkshop

Im Vorfeld haben wir uns gemeinsam als Team beraten: Auffällig sollten sie sein, besonders, genauso wie wir. So haben wir uns schließlich für schwarze Karten in Hochformat und mit neongrünem Farbschnitt entschieden.

Johannes bei der Arbeit

Samstagfrüh haben wir uns also in Weiler im Steinbruch aka fernab von Zivilisation und Mobilfunknetz getroffen. Es folgte eine grobe Einweisung in die hohe Kunst des Bleisatzes, dann ging es auch schon los: Marius und Anna-Lisa übernahmen das Setzen der Buchstaben, die beiden Sebastians den Druck, Madeline das Fotografieren – alles unter den wachsamen Augen von Johannes.

Eins wurde schnell klar: So einfach wie das Ganze aussieht, ist es gar nicht. Vor allem wenn man sich – wie wir – dazu entschlossen hat, den Text zentriert auf die Visitenkarten zu bringen. Die Namen an sich waren tatsächlich zügig gesetzt, als es dann allerdings ans Auffüllen ging kam es teilweise zu verbalen Ausfällen. So viel geflucht haben wir selten. Und obwohl das Setzen doch sehr mühsam war, weil man über Kopf und spiegelverkehrt denken muss, hat es eine Menge Spaß gemacht.

Visitenkarten setzen

Sebastian L. hat neben dem Programmieren eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Das Drucken. So waren die Visitenkarten in Nullkommanichts fertig und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Wer arbeitet, der darf sich auch belohnen und so versuchten sich die Herren der Schöpfung an einer Runde Cross-Golf im Gelände, allerdings haben uns die Wetterbedingungen und der orkanähnliche Wind einen Strich durch die Rechnung gemacht. Lustig war es trotzdem.

Teamarbeit

In gemütlicher Runde ließen wir den Tag schließlich mit jeder Menge Pizza Revue passieren. Die nächtliche Wanderung zur Burg Steinsberg durfte natürlich nicht fehlen – ebenso genügend Bier bzw. Gin Tonic aus dem McDonalds-Becher. Als zu später Stunde dann noch Christian, unser Chef, spontan vorbeischaute, war die Runde komplett und wir konnten den Tag bei den besinnlichen Klängen unserer Scooter-Playlist auf Spotify und in Pyjamahose ausklingen lassen.

Danke nochmal an Johannes für den grandiosen Tag und den spannenden Workshop!