Jedes Jahr verziehen wir uns für ein verlängertes Wochenende an einen abgelegenen Ort und nehmen uns eine kleine Auszeit vom Projektgeschehen des Alltags. Wir nennen das „Createcamp“. Ein Ort zum Nachdenken, Diskutieren und – um dem Namen alle Ehre zu machen – gemeinsam etwas zu erarbeiten.

Dieses Jahr haben wir uns dafür die Vogesen ausgesucht. Unweit von Colmar, an einer abgeschiedenen Waldstraße auf 800 Metern Höhe gelegen, fanden wir uns in einem beinahe nagelneuen Chalet wieder, das in puncto Annehmlichkeiten schwer zu überbieten war. Neben der komfortablen Ausstattung inklusive Sauna und Whirlpool erwartete uns vorallem ein sagenhafter Blick über die von Herbstlaub überzogenen Wälder der Vogesen – ein Anblick, dem wir heute noch so manche Träne nachweinen.

Createcamp 2017 – Brainstorming

Worum ging’s?

Aber wir waren natürlich nicht nur zur Erholung hier. Beim Createcamp geht es auch immer darum, zusammen Dinge zu erarbeiten, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und zu diskutieren – kurzum: sich miteinander den Themen zu widmen, die alle etwas angehen, für die aber im Projektalltag keine Zeit bleibt.

So stand unser Arbeitswochenende dieses Jahr unter dem Motto „Tools & Techniques“. Konkret ging es darum, wie wir uns in Zukunft unseren Arbeitsalltag erleichtern und Aufgaben vereinfachen oder automatisieren können. Zu Beginn trugen wir unsere Probleme und Ideen zusammen, um in den darauf folgenden Tagen gemeinsam daran zu arbeiten.

Mich fasziniert es jedes mal aufs Neue wie innerhalb einer Gruppe inmitten eines zugegebenermaßen genialen Settings Ideen zu Tage treten, die unter den „normalen“ Bedingungen des Projektalltags wahrscheinlich niemals das Licht der Welt erblickt hätten.

Createcamp 2017 – Präsentation

Unsere Ergebnisse

So hat zum Beispiel Sebastian M. Confluence für uns benutzbarer gemacht, um unsere interne Kommunikation zu erleichtern. Robin und Marius programmierten Monitoring-Tools, die uns das Sicherstellen einer hohen Qualität unserer Arbeit vereinfachen. Sebastian L. schuf eine vereinfachte Möglichkeit der Zeiterfassung während Anna-Lisa, Laura und Fabian unsere Firmenphilosophie zum einen für uns, zum anderen vor allem für Neulinge in der ecom-Familie zu Papier brachten. Madeline und ich entwickelten eine digitale Version unseres Projektfragebogens, den wir zukünftig ganz bequem auf einem Tablet zum Neukundengespräch mitnehmen können.

Wie jedes Jahr verging die Zeit wie im Flug. Wir haben viel gelacht, viel erlebt und viel erreicht. Kein Createcamp vergeht, ohne dass wir in den Wochen danach noch oft an die Zeit zurückdenken und ins Schmunzeln geraten. Noch wichtiger sind aber die Neuerungen und Erkenntisse, die wir mitgebracht haben. Darauf sind wir stolz – sie sind der Antrieb bis zum nächsten Jahr, bis zum Createcamp 2018.